Kardiale Bildgebung: Der Blick ins Herz als Therapieschlüssel

Um pathologische Veränderungen am Herzen zu erkennen, bedarf es technischer Verfahren, die einen Blick ins Innere des Körpers ermöglichen. Neben Basisuntersuchungen wie dem EKG München liefern moderne Technologien wie das Herz CT und das Herz MRT entscheidende Informationen über Struktur, Funktion und Durchblutung des Herzens. Damit schafft die kardiale Bildgebung die Grundlage für eine präzise Diagnosestellung und eine fundierte Therapieplanung.

Cardiologist Dr Bunz performs an ultrasound examination

Kardiale Bildgebung: Definition & Verfahren im Überblick

Kardiale Bildgebung bezeichnet eine Gruppe von Untersuchungsmethoden, mit denen sich Struktur und Funktion des Herzens bildlich darstellen lassen. Ziel ist es, Herzerkrankungen frühzeitig zu erkennen und eine geeignete Therapie gezielt zu planen. Die Verfahren der kardialen Bildgebung sind nicht-invasiv, schmerzfrei und dauern in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Zu den häufig erfassten Befunden zählen Herzvergrößerung, eingeschränkte Pumpfunktion, Herzklappenfehler, Durchblutungsstörungen und Verengungen der Herzkranzgefäße.

Verfahren der kardialen Bildgebung

Die kardiale Bildgebung umfasst mehrere komplementäre Methoden, die je nach Fragestellung einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.

CT des Herzens: Mithilfe dieses Verfahrens lassen sich Verkalkungen, Engstellen und atherosklerotische Ablagerungen der Herzkranzgefäße bildlich darstellen. Spezialisierte Kardiologen beurteilen anhand der Aufnahmen zudem Erkrankungen der großen Blutgefäße wie Aortendissektion oder Thrombuslast.

MRT des Herzens: Dies gilt als Goldstandard der kardialen Bildgebung und liefert detaillierte Aufnahmen von Herzstruktur und Herzfunktion. Wir als Kardiologen befunden auf dieser Grundlage Entzündungen, Narben und stoffwechselbedingte Gewebeveränderungen ebenso wie eine stressbedingte Minderversorgung des Herzmuskels.

Indikationen der kardiologischen Bildgebung: Wann ist eine Untersuchung sinnvoll?

Die Bildgebung kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine Herzerkrankung vermutet wird oder bereits bekannte Befunde kontrolliert werden müssen.

Typical indications are:

  • Brustschmerzen oder Atemnot ungeklärter Ursache
  • Verdacht auf Durchblutungsstörungen oder koronare Herzkrankheit
  • Unregelmäßiger Herzschlag
  • Abklärung angeborener Herzfehler oder Klappenerkrankungen
  • Planung kardiochirurgischer Eingriffe
  • Verlaufskontrolle nach Herzinfarkt

Besonders wichtig ist die kardiale Bildgebung für Menschen mit mehreren Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, erhöhten Blutfettwerten oder familiärer Vorbelastung.

Kontraindikationen der kardialen Bildgebung

Die meisten Verfahren der kardialen Bildgebung sind gut verträglich. Dennoch gibt es Situationen, in denen bestimmte Methoden nicht oder nur eingeschränkt anwendbar sind.

Bei der Computertomographie sprechen Kontrastmittelallergie, schwere Niereninsuffizienz, unkontrollierte Schilddrüsenüberfunktion und Schwangerschaft gegen den Einsatz. Die Magnetresonanztomographie ist bei nicht MRT-tauglichen Implantaten, ausgeprägter Platzangst, Schwangerschaft im ersten Trimester sowie unkontrollierten Herzrhythmusstörungen eingeschränkt anwendbar. Unser Team der Kardiologie am Promenadeplatz, eine der führenden Adressen für Radiologie in München, klärt im Vorfeld individuell ab, welche Form der kardialen Bildgebung für Sie geeignet ist.

Ablauf und Untersuchungsvorbereitung

Trotz unterschiedlicher Technologien folgen die Verfahren der kardialen Bildgebung einem ähnlichen Ablauf. Die Vorbereitung umfasst Anamnese, Sicherheitsabklärung und das Anbringen von Elektroden. Schmuck sollte abgelegt werden. Auf Koffein und schwere Mahlzeiten kurz vor der Untersuchung sollte verzichtet werden, bequeme Kleidung ist empfehlenswert.

Patienten mit Platzangst können ein Beruhigungsmittel erhalten. Eine spezielle Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich.

Während der kardialen Bildgebung sollten Sie ruhig liegen. Ein Abbruch ist jederzeit möglich.

Nach der kardialen Bildgebung: Befundbesprechung & Therapieplanung

Das Ergebnis der kardialen Bildgebung liegt je nach Methode sofort oder binnen weniger Stunden bis Tage vor und wird zeitnah besprochen. Nach der Untersuchung selbst können Sie in Ihren Alltag zurückkehren. Das weitere Vorgehen reicht von Lebensstilanpassungen über medikamentöse Maßnahmen bis hin zu Kontrolluntersuchungen oder weiteren Eingriffen und wird individuell auf Sie abgestimmt.

Ihre Herzgesundheit verdient keine Kompromisse. In der Kardiologie am Promenadeplatz erhalten Sie nach jeder kardialen Bildgebung eine persönliche Befundbesprechung und einen klaren Plan für die nächsten Schritte. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin.

Häufige Fragen zur kardialen Bildgebung

Nein. Alle Verfahren der kardialen Bildgebung sind nicht-invasiv und schmerzfrei. Lediglich der Zugang für ein Kontrastmittel beim CT oder MRT kann kurz leicht schmerzen.

Die Untersuchungen dauern in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten, je nach Verfahren und individueller Fragestellung.

Eine aufwendige Vorbereitung ist nicht erforderlich. Empfehlenswert sind bequeme Kleidung, der Verzicht auf Koffein und schwere Mahlzeiten kurz vor der Untersuchung sowie das Ablegen von Schmuck, Piercings und weiteren metallischen Gegenständen.

Die kardiale Bildgebung ist in der Regel gut verträglich. Einschränkungen bestehen bei Kontrastmittelallergie, schwerer Niereninsuffizienz oder Schwangerschaft. Zudem bei nicht MRT-tauglichen Implantaten, ausgeprägter Platzangst oder Schwangerschaft im ersten Trimester. Die Kardiologie am Promenadeplatz klärt im Vorfeld individuell, welches Verfahren geeignet ist.

Ja, wenn die kardiale Bildgebung medizinisch notwendig ist und eine Überweisung vorliegt, werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Das Ergebnis liegt je nach Methode sofort oder binnen weniger Stunden bis Tage vor und wird zeitnah mit Ihnen besprochen.