EKG München kompakt:
Grundlegende Informationen zum Elektrokardiogramm
Bei jedem Herzschlag entstehen feine elektrische Impulse, die sich im Herzmuskel ausbreiten und das Zusammenziehen des Herzens steuern. Diese Ströme gelangen bis zur Hautoberfläche, wo sie mittels Elektrokardiogramm (EKG) in München gemessen werden können. Vor dem EKG kleben wir die hierfür erforderlichen Elektroden direkt auf Ihre Haut, um eine klare und störungsfreie Aufzeichnung sicherzustellen.
Je nach Indikation kommen verschiedene Formen des Elektrokardiogramms zum Einsatz:
- Herzstrommessung in Ruhe: Hierbei liegen Sie entspannt auf dem Rücken.
- Herzstrommessung unter Belastung (Ergometrie): Die Daten werden erhoben, während Sie sich auf einem stationären Fahrrad oder einem Laufband bewegen. So lässt sich zeigen, wie sich Ihr Herz unter körperlicher Anspannung verhält.
- Langzeit-Herzstrommessung: Bei dieser Variante bekommen Sie ein tragbares Gerät, welches den Stromkurvenverlauf der elektrischen Herzaktion über 24 bis 48 Stunden aufzeichnet.
Sinnvoll ist ein EKG in München immer dann, wenn eine Herz-Kreislauf-Erkrankung besteht oder Symptome darauf hindeuten.
Indikationen für das EKG im Überblick
Es gibt viele Gründe, ein EKG in München zu erstellen. Zu den wichtigsten Indikationen zählen:
- Engegefühl oder stechende Schmerzen im Brustbereich
- Herzstolpern oder Herzrasen
- Schwindel oder Ohnmachtsgefühle
- Ungeklärte Atemnot
- Unklare Müdigkeit oder Leistungsschwäche
- Druckgefühl im Brustkorb bei Belastung
- Schmerzen, die in Arm, Rücken oder Kiefer ausstrahlen (können auf Herzprobleme hinweisen)
Ein EKG München kann außerdem zur Verlaufskontrolle durchgeführt werden, zum Beispiel bei bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nach einem Herzinfarkt oder zur Überprüfung einer laufenden Behandlung. Besonders relevant ist das EKG München für Menschen mit Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, erhöhten Blutfettwerten oder familiärer Vorbelastung. Zudem kann es sich für Raucher, Senioren und Personen, die herzbelastende Medikamente einnehmen, empfehlen.
Vorbereitung, Ablauf und Durchführung eines EKG München
Das EKG München ist eine schmerzfreie, nicht-invasive Untersuchung, die keine spezielle Vorbereitung erfordert. Klinischer Standard ist das 12-Kanal-EKG, bei dem die elektrische Aktivität Ihres Herzens aus zwölf verschiedenen Perspektiven gleichzeitig erfasst wird. Dadurch besitzt das EKG bei der Auswertung mehr diagnostische Aussagekraft als Varianten mit weniger Elektroden.
Unabhängig davon, ob es sich um eine Untersuchung in Ruhe oder unter Belastung handelt, beginnt das EKG immer mit dem Anlegen von zwölf Saug- oder Klebeelektroden. Beim Ruhe-EKG werden diese in der Regel am Brustkorb, an den Handgelenken und an den Knöcheln platziert, beim Belastungs-EKG meist am Brustkorb und im Schulter-Rücken-Bereich. Ein damit verbundener Elektrokardiograph zeichnet die Signale auf, verstärkt sie und stellt sie als sichtbare Kurve dar. Während der Untersuchung sollten Sie nicht sprechen, um keine Störsignale zu erzeugen.
Bei einem Langzeit-EKG kleben wir Ihnen drei bis fünf Elektroden auf dem Brustkorb auf. Das dazugehörige Aufzeichnungsgerät können Sie unsichtbar unter der Kleidung tragen. Es fällt nicht auf und stört im Alltag kaum.
Sicherheitsaspekte beim Elektrokardiogramm
Die Ruhe- und die Langzeit-Herzstrommessung sind völlig risikofrei. Bei Patienten mit sensibler Haut kann der Elektrodenklebstoff zu vorübergehenden Rötungen oder einem minimalen Juckreiz führen (Pflasterallergie). Bei einem unter Belastung durchgeführten EKG in München fordern wir Ihr Herz gezielt heraus. Dadurch können in seltenen Fällen Herzrhythmusstörungen, Brustenge (Angina Pectoris) oder ein deutlicher Blutdruckanstieg auftreten. Sobald sich beim EKG solche Auffälligkeiten zeigen, stoppen wir den Test sofort.
EKG-Auswertung: Diese Ergebnisse sind möglich
Bei einem EKG in München liegt das Resultat direkt vor. Daher findet die Auswertung unmittelbar nach der Untersuchung statt. In mehr als neun von zehn Fällen fördert das EKG keine Auffälligkeiten zutage, die sofortiges Eingreifen erforderlich machen würden. Gerade weil das Elektrokardiogramm so schnell und unkompliziert funktioniert, hat es sich als Basisverfahren im kardiologischen Bereich etabliert.
Sollte der Befund vom Normalwert abweichen, zeigt das EKG in München präzise, wo das Problem liegt. Es ist das wichtigste Werkzeug, um Pathologien wie die folgenden sichtbar zu machen:
- Schenkelblock (Verzögerung in den Herzkammern)
- AV-Block (Verzögerung an der Herzkammer-Schleuse)
- QT-Zeit-Verlängerung (Verzögerung bei der elektrischen Entspannung der Herzkammern)
- Vorhofflimmern (chaotischer Herzrhythmus durch unkoordiniert zitternde Herzvorhöfe)
Bei einem auffälligen Befund können wir nach dem EKG in München zusätzliche diagnostische Maßnahmen wie ein Langzeit-EKG, eine Echokardiographie oder Blutuntersuchungen in die Wege leiten. Im weiteren Verlauf führen wir bei fast jedem Besuch bei uns ein 12-Kanal-EKG durch, um den Zustand Ihres Herzens im Blick zu behalten und bei Bedarf schnell reagieren zu können.
EKG München: Herzrhythmus zuverlässig überprüfen
Ein EKG gehört zu den wichtigsten Untersuchungen in unserer kardiologischen Praxis. Es ermöglicht die schnelle Erkennung von Herzrhythmusstörungen, Leitungsstörungen und weiteren Auffälligkeiten der Herzfunktion innerhalb weniger Minuten. Die passende Untersuchungsmethode hilft dabei, Beschwerden gezielt abzuklären und Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Leiden Sie unter Herzstolpern, Herzrasen, Brustschmerzen, Atemnot oder anderen unklaren Beschwerden? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin für Ihr EKG in München. Wir nehmen uns Zeit für eine sorgfältige Diagnostik und besprechen die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen.
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Bei akuten Beschwerden wie starken Brustschmerzen, Atemnot, plötzlichen Herzrhythmusstörungen, Bewusstseinsstörungen oder dem Verdacht auf einen Herzinfarkt wählen Sie bitte umgehend den Notruf 112 oder suchen die Notaufnahme auf.